Weihnachtsbrief 2016

Anbei können Sie den Weihnachtsbrief 2016 lesen, der den Unterstützerinnen und Unterstützern der Stiftung einen herzlichen Dank ausspricht und das Jahr 2016 Revue passieren lässt.

Weihnachtsbrief 2016

Herbstbrief 2016

Liebe Freundinnen und Freunde der Birgit Wedekind für Kinder-Stiftung,

anbei finden Sie unseren Herbstbrief 2016 mit dem Aufruf zu einer Spende für das Projekt "Schulfit im Gallus" sowie mit Informationen über die personellen Veränderungen in der Leitung des Projekts.

Den Brief können Sie hier herunterladen.

Herbstbrief 2016

Einladung der Ingrid zu Solms-Stiftung

Gerne folgte die Vorstandsvorsitzende der BirgitWedekindfürKinderstiftung der Einladung der Ingrid zu Solms Stiftung am 08.09.2016 in das Gästehaus der Goethe Universität Frankfurt durch Vermittlung von Frau Dr. Vera Bloemer, einem Vorstandsmitglied der IzS Stiftung.

Wie Sie der Einladung entnehmen können, wurde nicht nur Frau Lanna Idriss für ihr nicht hoch genug einzuschätzendes Engagement durch Verleihung des IzS-Menschenrechtspreis 2016 geehrt. In ihrer Dankesrede berichtete sie von ihrem Eintreten insbesondere für syrische Frauen in den Flüchtlingscamps. Näheres über ihr Tun können Sie auf der Homepage des von ihr gegründeten Vereins nachlesen: http://www.gyalpa.com/

Wie die hiesige Stiftung auch engagiert sich die Berner Stiftung für Kinder, insbes. für an Krebs erkrankte Kinder. Der Erforschung dieser schweren Krankheit bei Kindern und die Verzahnung der Forschung mit der Klinik vor Ort hat sich Frau Dr. Simone Fulda mit ihrem jungen Team verschrieben. Die Verleihung des IzS-Sonderpreises der Berner Stiftung 2016
an das Forschungsteam Frau Prof. Dr. Simone Fulda, der Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie, bestimmte den zweiten Teil des Festaktes.

Näheres über die Stiftung von Dr. med. Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels können Sie im weltweiten Netz unter http://www.ingrid-zu-solms-stiftung.de/ erfahren oder im Buch von Vera Bloemer, Stifterinnen - Frauen erzählen von ihrem Engagement- ein Lesebuch (Verlag Bundesverband Deutscher Stiftungen Berlin 2010; ISDN 978-3-941368-12-5), erfahren.

Einladung der Ingrid zu Solms-Stiftung

Mein erster Schulranzen 2016 – das Resümmee

Am 4.7.2016 war es in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt am Main, im Erich-Nitzling- Haus, wieder so weit: Der Kreisvorsitzende der AWO Frankfurt am Main, Herr Ansgar Dittmar, übergab der Schirmherrin und Sozialdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, Frau Prof. Dr. Birkenfeld, symbolisch einen Schulranzen. Nach einer Begrüßungsrede durch Herrn Dittmar kam einer der ersten Unterstützer der Aktion, Herr Fell von der Werner Herwig und Badstieber Stiftung, und einer der Vertreter der "jüngsten"  Sponsoren, Herr  Jan Ahlborn von der Town und Country Stiftung, zu Wort. Frau Barbara Schwarz und Frau Sylvia Lohr, die die Organisation, Schulranzen zu besorgen und den Eltern der Kinder zur Verfügung zu stellen, ganzjährig übernommen haben, erzählten kurz von ihrem - wie ich meine - bewundernswertem Engagement. Dieses Jahr fanden wieder 1200 Ranzen ihre neuen EigentümerInnen.

Ein Gruppenfoto rundete den offiziellen Teil ab, bevor es zum gemütlichen Teil bei Getränken und Brezeln überging.

Mein_erster_Schulranzen_Uebergabe_2016

Dankesschreiben "Mein erster Schulranzen" 2016

Mit einem Dank für die in der Vergangenheit geleistete Unterstützung verband Frau Sattler von der AWO Frankfurt am Main die Bitte um weitere Spenden für das Jahr 2017, insbesondere im Hinblick auf die Notwendigkeit der Hilfe für Flüchtlingskinder.

Aufruf für das Projekt 2017

Empfang der Repräsentanten der Frankfurter Stiftungen

Am 12.2.2016 lud Herr Oberbürgermeister Feldmann Repräsentanten von Frankfurter Stiftungen zu einem Empfang in den Kaisersaal des Frankfurter Römers ein.

Dokumentarische Aufnahmen

Nach einer wunderbaren musikalischen Einstimmung durch ein Harfenquartett des Dr. Hoch´s Konservatoriums ging Herr Oberbürgermeister Feldmann auf die Tradition des Stifterwesens in Frankfurt am Main ein und verband damit seine Anerkennung für die geleistete Arbeit der vielen in Frankfurt am Main tätig werdenden Stiftungen und zwar nicht nur der großen, die auf berühmte Persönlichkeiten wie Senckenberg oder Städel zurückgehen, sondern auch der vielen privaten Initiativen, die Vieles auf kulturellem oder sozialem Gebiet in  der (Stadt-)Gesellschaft bewirken.

Frau Prof. Dr. Birgitta Wolff ging in ihrer Eigenschaft als Präsidentin der Goethe-Universität nicht nur auf die Historie der Frankfurter Stiftungsuniversität ein, sondern stellte auch die Notwendigkeit der  Zusammenarbeit der Hochschule mit der Stadt und anderen Stifterpersönlichkeiten oder Stiftungen heraus, ohne die Innovationen in der Lehre und Forschung nicht möglich sind. Zugleich lenkte sie die Aufmerksamkeit auf aktuelle  Herausforderungen im gesellschaftspolitischen Geschehen, indem sie die Stichworte "Inklusion", "Integration" und "Bildung für jeden" näher beleuchtete.

Herr Dr. Kaehlbrandt deklinierte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Vorstandes der Initiative Frankfurter Stiftungen das Wort "Danke" in seiner Rede, bevor es bei einem Imbiss im Foyer des Römer die Gelegenheit zum Gedankenaustausch der Anwesenden gab.

Frankfurter Stiftungen im Wandel der Zeit

Es ist nicht nur wichtig, sich mit aktuellen Entwicklungen im Stiftungsrecht auseinanderzusetzen. Hilfreich und darüber hinaus interessant ist ein Blick in die Geschichte von Stiftungen.

Zu einem solchen Rückblick war am 18.1.2016 im Dormitorium des Karmeliterklosters in Frankfurt am Main Gelegenheit, als die Historikerin Jutta Zwilling im Rahmen der Vortragsreihe der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte „Stifter, Bürger und Mäzene- die Frankfurter Stiftungen im Wandel der Zeit“ über die Auslöschung jüdischer Stiftungen nach 1933 in Frankfurt am Main äußerst kenntnisreich referierte:

In der NS-Zeit wurde die vielfältige und reiche Stiftungsaktivität der Frankfurter Juden radikal beendet. Da die Nationalsozialisten stets darauf bedacht waren, den Anschein der Legalität zu wahren – auch wenn sie sich objektiv gesehen widerrechtlich bereicherten -  beschäftigte sich der Vortrag zunächst mit der Einrichtung einer speziellen Stiftungsabteilung im Rechtsamt der Stadt, die wesentlich an der Entrechtung und Verdrängung jüdischer Vorstandsmitglieder sowie letztlich an der „Arisierung“ vieler Stiftungen von Juden federführend beteiligt gewesen ist. Anhand einiger ausgewählter Beispiele wurde die  nationalsozialistische Stiftungspolitik vorgestellt, die widerstreitende Interessen der Stadt, des Reiches und der Geheimen Staatspolizei prägten. Abschließend wurde ein Blick auf die Rückerstattung von Stiftungsvermögen und die selten gelungene Wiederbelebung jüdischer Stiftungen nach dem Zweiten Weltkrieg, aber auch auf beschämende, nicht nur personelle Kontinuitäten  in der Nachkriegszeit geworfen.