In den Räumen der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main waren am 27.November 2025 Vertreterinnen und Vertreter Frankfurter Stiftungen zum Frankfurter Stiftungsdialog zu dem Thema “KI verstehen – Zukunft der Stiftungsarbeit gestalten“ in den Räumen der IHK Frankfurt am Main eingeladen.
Nach einer Begrüßung durch den Avatar Asta X wiesen Frau Keißling-Taskin, die Vorsitzende der Initiative Frankfurter Stiftungen e. V., und der Präsident der IHK Frankfurt am Main, Herr Caspar, auf die Möglichkeiten, Chancen, aber auch Risiken durch den Gebrauch der Künstlichen Intelligenz hin.
Der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Herr Mike Josef, berichtete im Dialoggespräch mit Herrn Prof. Dr. Dievernich von der Implementierung der KI in der Stadtverwaltung Frankfurt am Main, die aufgrund des bestehenden Personalmangels manche Abläufe in der Verwaltung, auch zugunsten des Bürgers vereinfachen könne. Wichtig sei aber, dass dem Menschen die letzte Entscheidung zukomme.
Unabdingbar seien digitale Bildung sowie die Förderung von Lesekompetenz, um die Risiken bei Anwendung der KI zu minimieren. Das Recht auf analoges Leben müsse geschützt werden.
Frau Dr. Valerie Köcke von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt gelang es in ihrem Referat eindrucksvoll, auf den Biodiversitätsabbau auf der Erde, beruhend auf dem Anstieg von Emissionen und der Notwendigkeit, Energie bis zum Jahr 2030 verdoppelt aufgrund der ansteigenden Digitalisierung bereitzustellen, hinzuweisen. Lösungsansätze sah sie in der Reduktion des Konsums, der Kenntnis von Lieferketten sowie einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.
Bevor die Teilnehmenden in workshops sich mit der KI in der Stiftungspraxis beschäftigten, wies Frau Ariana Dongus, Gesellschaft für Informatik, auf ihre kritischen Forschungsergebnisse bei der Anwendung der KI wie die geringe bzw. unbezahlte Daten- bzw. Rechenarbeit insbes. von Frauen hin. Die Autonomie der Technik werde vorgetäuscht, denn jeder click der Anwendenden werde zu „Trainingszwecken“ der Algorithmen benutzt.
Der abschließende Empfang gab Gelegenheit, bei einem Getränk miteinander ins Gespräch über das Gehörte zu kommen und Netzwerke zu bilden.
